Mittwoch, Februar 08, 2006
Die Stadtverwaltung ist mit ihrem Plan gescheitert, die Regelungen für Skater auf der Domplatte zu verschärfen. In der gestrigen Sitzung des Rechtsausschusses lehnten SPD und Grüne eine Änderung der Kölner Straßenordnung ab. Die bestehenden Bestimmungen reichten aus, gegen rücksichtslose Rollbrettfahrer vorzugehen, betonte SPD-Ratsherr Michael Neubert. Grünen-Politiker Andreas Wolter sagte, es sei falsch, Probleme mit den Skatern ordnungsrechtlich zu beheben. Auf der Suche nach einer Lösung müsse die Stadt auch die Interessen der Jugendlichen berücksichtigen. Es gehe nicht darum, das Skaten zu verbieten, sondern dessen Auswüchse zu begrenzen, sagte Rechtsdezernent Peter-Michael Soénius. CDU-Ratsfrau Gisela Manderla sprach von einem notwendigen „Schutz der Bevölkerung“. Das Ordnungsamt hatte ein Skater-Verbot für die Domtreppe geplant. Auch das Benutzen von Blumenkästen als Sprungschanze wollte die Verwaltung mit einem Bußgeld bestrafen.













































